Buchrezension: André Kostolany – Die Kunst, über Geld nachzudenken

Buchrezension: André Kostolany – Die Kunst, über Geld nachzudenken

andre kostolany die kunst über geld nachzudenken„Die Kunst über Geld nachzudenken“ von André Kostolany ist eines der bekanntesten Börsenbücher. Zu Recht, Kostolany blickt auf über 70 Jahre Börsenerfahrung zurück und hat viele Crashs und Trendwenden beobachten können.

Anleger oder Spekulant vs. Börsenspieler

Es ist ja bekannt, dass wer die Börsengeschichte kennt beim Investieren die Ruhe bewahren kann. Und so ruft auch Kostolany in seinem Buch zu Entspannung gegenüber der Börse auf. Denn bisher kam noch nach jedem Crash die Erholung und langfristig gesehen wächst die gesamte Wirtschaft und somit auch die Kurse. Daher rät er jedem entweder Anleger oder Spekulant sein und kein Börsenspieler. Anleger ist jeder der kauft und über lange Zeit hält (20-30 Jahre). Denn der profitiert auf jeden Fall vom allgemeinen Wirtschaftswachstum. Der Spekulant überlegt sich eine Strategie auf lange Sicht und beobachtet dafür nur die Tendenzen der Geldpolitik und Zinsentwicklung, Wirtschaftsentwicklung, internationale Lage und Geschäftsberichte. Er reagiert nicht wie der Börsenspieler auf jede Nachricht.

Das Ei des Kostolany – Wann einsteigen und wann aussteigen?

Anhand seines eigenen Konzeptes, das Ei des Kostolany, erkläutert er, dass der Privatanleger in der Übertreibungsphase der Abwärtsbewegung bzw. zu Beginn der Aufwärtsbewegung kaufen und in der Übertreibungsphase der Aufwärtsbewegung bzw. der eintretenden Abwärtsbewegung verkaufen sollte, und nicht dem allgemeinen Hype folgen sollte. Das ist zunächst mal nichts Neues. Für uns Privatanleger ist es allerdings schwer Trendwende zu identifizieren. Daher erläutert Kostolany die Anzeichen eines einsetztenden Trends.

Der eintretende Aufwärtstrend ist daran zu erkennen, dass:

-der Kurs auf schlechte Nachrichten hin nicht mehr fällt. Der Kurs liegt dann nahe seines Tiefpunktes, da alle Papiere in den Händen der sogennanten Hartgesottenen liegen, die sich für schlechte Nachrichten nicht interessieren.

-Werden außerdem bei fallenden Kursen eine gewisse zeitlang große oder steigende Umsätze getätigt, deutet dies darauf hin, dass zahlreiche Aktien von zittrigen in hartgesottene Hände übergehen und man sich dem Tiefpunkt nähert.

Der eintretende Abwärtstrend ist daran zu erkennen:

– Reagiert der Kurs hingegen nicht mehr auf positive Nachrichten liegt er nahe seines Höhepunktes. Alle Papieren befinden sich nun in den Händen der Zittrigen, die sich vom allgemeinen Hype infizieren lassen und mit dem Trend kaufen. Die Hartgesottenen wollen zu den teuren Preisen nicht kaufen und somit steht die nächste Trendwende bevor.

– Werden bei steigenden Kursen große Umsätze getätigt deutet dies darauf hin dass gerade die zittrigen, die sich vom steigenden Hype haben infizieren lassen kaufen und alle Hartgesottenen an diese verkaufen. Die nächste Trendwende steht bevor.

Fazit

Steigt oder fällt ein Kurs mit kleinen Umsätzen > Fortsetzung des Trends

Steigt oder fällt ein Kurs mit großen Umsätzen > Trendwende

Wer Interesse an der Börse als Anleger oder Spekulant hat sollte dieses Buch unbedingt lesen. Denn das richtige Gefühl für die Börse lässt sich nur durch die zahlreichen Anekdoten und Erfahrungen, die Kostolany schildert, vermitteln.

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